Waldgeflüster

Mittwoch, 1. November 2017

Der Frauenhain stellt sich vor

Fenni - Moon Mother, Priesterin der Göttin, Botschafterin des Frau Holle Landes, Mutter und Frau :)
 
Herzlich Willkommen in unserem Traumreichwald,
ihr, die ihr uns so oft besuchen kommt, oder auch diejenigen, die unseren Wald ganz neu entdeckt haben. Kommt näher, setzt euch und schaut, was es hier so zu entdecken gibt. Den Druidenhausbaum kennt ihr ja schon. Ein Ort, an dem ihr mit dem Druiden Ilfur plaudern könnt, Kräuterrezepte austauschen könnt, über Pilze fachsimpeln könnt und dergleichen. Auch kennt ihr unseren Hochzeitswald schon. Der Ort an dem wir von den vielen Handfastings und Hochzeiten berichten, die wir abhalten und begleiten dürfen.

Heute möchte ich euch in einen Teil unseres Waldes führen, den ihr wahrscheinlich noch nicht kennt.


Unseren Frauenhain. 

Ein Hain ist ein kleines Wäldchen von dem man sagt, dass es geheiligt ist. Aber nicht nur. Ein Hain ist auch ein Ort der Zuflucht und des Schutzes. Ein Treffpunkt.
Und genau das ist unser Frauenhain auch. Ein Ort für Frauen. In den letzten Jahren habe ich erfahren dürfen, wie heilsam Orte sein können an denen man sich mit anderen Frauen treffen kann, austauschen kann, sich gegenseitig heilen kann. Ein Ort, an dem alles möglich ist. Ein Ort an dem sich Frauen in Gruppen treffen um zu singen, zu tanzen, zu erzählen, zuzuhören zu geben und zu nehmen. Für mich sind solche Orte ein Geschenk. Ein Geschenk des Ankommen dürfens.

Durch solche Treffen kommen wir Frauen wieder tiefer mit unser eigenen inneren Kraft in Berührung. Mit unserer Kraftquelle die tief in uns liegt und oftmals durch den Stress des Alltags und Probleme jeglicher Art versiegt ist. Diese Quelle ist es aber oftmals die uns nährt und sättigt. Wenn sie versiegt ist, bleiben wir auf der Strecke... verhungern oftmals an den normalsten Bedürfnissen. Der Frauenhain ist ein Ort, an dem ihr euch nähren könnt, trinken könnt und gerne helfe ich euch dabei, eure Quelle wieder sprudeln zu lassen, wieder mit eurem tiefen Inneren Ich in Berührung zu kommen.

Natürlichkeit, Achtsamkeit, Freiheit, Stille, Bewegung, Tiefe, Kraft, Kreativität, Ankommen, gesehen und gehört werden, ... für all das ist Raum im Frauenhain. Jede Frau ist schön! Auf ihre ganz eigene Weise! Wir helfen ihr, dieses zu erkennen und anzunehmen.

Der Frauenhain ist ein Ort, an dem Du Wege finden wirst, Wege zurück in die Weite und Tiefe Deines Herzens. Wege zurück in die Einfachheit Deines Seins. Ein Weg zurück in die Liebe die Du bist! Und dabei ist es ganz egal, wie alt Du bist. Der Frauenhain steht jedem Wesen offen.

Und so möchte ich euch einladen, am 3. Dezember um 16:00 Uhr mit mir einen Frauenkreis im Frauenhain abzuhalten. Dort wird das "Word Wide Womb-Blessing" abgehalten werden. Zu diesem Anlass wird es im Frauenhain auch Womb-Blessings und Womb- Healings in Einzelsitzungen geben. Ein Geschenk an euch.
Für diesen Nachmittag ist nichts besonderes notwendig. Kommt wie ihr seid. Bitte bringt 2 kleine Schälchen (Müslischälchen) mit, dicke Socken und eine kuschelige Decke. Wir arbeiten wie immer auf Spendenbasis. Wobei ich noch einmal betonen möchte, dass das Womb Blessing oder auch das Womb Healing ein Geschenk an euch sind.
Bitte meldet euch unter fenni@traumreich.eu an, damit ich besser planen kann- ich möchte mir ausreichend Zeit für jede von euch nehmen.

Womb Blessing - Komme in Berührung mit dem Göttlichen in Dir

Samhain Teil 2 - Bergische Waffeln

Wer sagt, dass die schönsten Rituale immer groß sein müssen? Dass alles immer mit Pauken und Trompeten einhergehen muss? Die schönsten Rituale sind oftmals die ganz Kleinen. Die Rituale die als solche fast nicht zu erkennen sind und oftmals das Herz aber mehr anrühren als die Großen!
So in unserem Fall gestern.
Meine Eltern wissen nicht viel über unseren Jahreskreis - also den, wie wir ihn feiern. Sie wissen nur, dass wir "komische Feste" feiern aber nichts schlimmes machen. :) Das reicht ja auch :)
Gestern war ja nun Samhain. Ein Fest um der Ahnen zu gedenken. Dieses Fest in unserer Form mit meinen Eltern zu feiern ist unmöglich. Aber halt! Ist da nicht dieses eine Ritual, welches von meinen Eltern- allen voran von meinem Vater jedes Jahr zelebriert wird?
Ich möchte euch davon erzählen.
Meine Uroma war eine wunderbare Frau. Sie verwöhnte ihre Familie wo sie nur konnte- oftmals mit wenigen Mitteln. So geschah es, jedes Jahr um die gleiche Zeit, dass sie Waffeln gebacken hat. Nach Bergischer Art. Als sie starb, versprach mein Vater ihr, dass auch er weiterhin Waffeln backen würde. Nach ihrem Rezept.
Gestern war es dann soweit. Mein Vater lud uns alle zum Waffeln essen ein. Er backte sie selbst und das Bild von unserer "Oma Trude" stand wie selbstverständlich neben ihm. Ein wundervoller, tiefer Moment. Er erzählte dabei Geschichten von früher. Wie sein Opa seine Späßchen mit Oma Trude machte und Waffeln mopste,... wie mein Vater das Waffeln backen zwar nach ihrem Rezept aber doch ganz eigenwillig machte (nicht eine Zutat nach der anderen, sondern alles in einen Pott und rühren)...
Es war herrlich und unsere Oma Trude war uns ganz nah. Fast schon konnten wir sie im Himmel lachen hören, als mein Vater auf dem Esstisch ihr Bild dann umdrehte und mit seinem Bergischen Humor sagte: "So, und jetzt drehe ich Dich um, damit Du nicht siehst, wieviele Waffeln wir essen" ;)
Die schönsten Samhain Rituale sind oftmals ganz klein :)
Und sie rühren das Herz um so stärker an!
Gibt es in eurer Familie auch solche Rituale? Oder könnte es sie geben? Wie würden sie aussehen?




Montag, 30. Oktober 2017

Samhain Ritual - Teil 1 - Rilana

Gestern waren wir zu Gast in den Woha-Li Tipis in Hengelo. Dort sind wir der Einladung von Rilana gefolgt um mit ihr Samhain zu feiern.
Sehr gerne und voller Spannung fuhren wir also nach Holland.
Dort angekommen, genossen wir gleich die Ruhe und die wundervoll friedliche Athmosphäre. Die beiden Gastgeberinnen Rilana und Jolanda hießen uns ganz herzlich Willkommen.
Das Tipi war wunderschön geschmückt und sehr gemütlich hergerichtet. Rilana und Jolanda führten uns dann durch ein wunderschönes Samhain Ritual in dem wir den Ahnen gedachten und als Schutz für diese doch etwas Rauhe Zeit einen Traumfänger bastelten. Wir sangen und trommelten, tranken Tee und genossen wundervolle Plätzchen und "Snoopjes" und träumten bei Rilanas "Hang- Spiel" weg. Bei einer geführten Meditation lernten wir, dass wir auch auf Holländisch reisen können ;) Und dass das Wort "Schmetterling" im Holländischen sehr hart klingen kann (ein Brüller!! ;)  )
Wir freuen uns schon auf weitere Rituale mit euch! Morgen und Samstag geht unser Samhain Marathon weiter. Natürlich berichten wir euch auch davon :)















Mittwoch, 18. Oktober 2017

Samhain – Ein Lied aus meiner Kindheit Zeiten


Eine Steckrübenlaterne


Spürt ihr es auch? Samhain naht. Die Tage werden dunkler und die Nebelschwaden schweben gespenstisch durch die Landschaft. Bald ist auch schon wieder die Zeit in der Kinder mit Laternen durch die Straßen ziehen. Jetzt sagt ihr vermutlich, dass St. Martin doch erst im November ist und mit Samhain gar nichts zu tun hat? Zum Teil liegt ihr hier richtig.
Ich habe mich in den letzten Tagen an ein Kinderlied erinnert, welches in meiner Heimat zu Laterne immer gesungen wurde:

Sünne Mattmann
Sünne Mattmanns Vögeltien
met sien road, road Kögeltien,
met sien road, road Röckien an,
doar kummt Sünne Mattmann an.
Loat ouns hier nich länger stoan,
wij möt' van Oawend noch noa Münster goan.
Münster lieg soa wiet vandann,
wo wij van Oavend nich meer kummen kann.
Hier wount eene rieke Mann,
de uns völle gewen kann,
völle kann he gewen
lange sall he lewen.
Äppelties gewen, Kökies gewen,
lange, lange lewen.


Als Kind dachte ich immer, es geht um einen Mann der nach Münster reisen will, um am Laterne Abend einen reichen Mann zu besuchen der ihm viel geben wird. Ihr kennt ja sicherlich auch den Brauch, dass man am Laterne Abend von Haus zu Haus zieht und Süßes erhält. Heutzutage gehen die Kinder auch schon an Helloween von Tür zu Tür und fordern „Süßes oder Saures“. Ein Amerikanischer Brauch, so dachte auch ich.
Das es aber durchaus auch Geschichten dieser Art bei uns hier gibt, das wusste ich nicht. Sünne Mattmann ist so eine. Ich dachte als Kind immer, dass das Wort „Sünne“ von „Söhne“ abgeleitet würde. Ein Fehler. Das Wort Sünne bedeutet nichts anderes als Sünder. (Oder Sonne, das aber in einem anderen Zusammenhang). Das „road road Kögeltien“ konnte ich mir nicht erklären. Heute weiß ich, dass das Kögeltien die Laterne ist. Aber warum rot? Zur Hilfe kam mir da tatsächlich ein Samhain Brauch der auch in meiner alten Heimat ausgeführt wurde. Das aushöhlen roter Steckrüben um dort Kerzen hineinzustellen um den Heimkehrenden Seelen den Weg zu weisen.

Bei weiteren Recherchen stieß ich darauf, dass es in dem Lied um folgendes geht:
Ein Selbstmörder (Sünder Mattmann- ein verrückter Vogel) darf (wie alle anderen Sünder im Fegefeuer) in der Nacht zu Allerheiligen und Allerseelen aus dem Fegefeuer heraus und sich von den Qualen erholen. Er war verrückt und suchte Leute auf. So kommt er auch in dieser Nacht mit seiner roten Steckrübenlaterne in einem roten Hemd (die Farbe der ausgestoßenen) und geht den Weg um in Münster Angehörige seiner Familie aufzusuchen und heimzusuchen. Damit einem selbst nichts passiert, sollte sich der eigene Weg mit diesem Sünder kreuzen, so soll man ihm etwas geben. Äpfel oder Küchlein. (Äppelties gewen, Kökies gewen, lange lange lewen.). Früher war es üblich, dass man Opfergaben hinaus stellte, damit die armen Seelen etwas Proviant auf ihrem Weg zurück ins Fegefeuer mitnehmen konnten.

Puh! Wenn ich jetzt zurückdenke, wie ich als 5 Jährige mit meiner Laterne ganz fröhlich dieses Lied gesungen- nein geschmettert habe, dann wird mir ganz anders. In meiner alten Heimat ist das Lied ein förmlicher Gassenhauer! Ich bin mir sicher, dass niemand mehr genau weiß, um was es genau geht. Irgendwie erschreckend nicht wahr? Und irgendwie auch wieder nicht. Denn wie sonst, konnte sich ein Samhain-Brauchtumslied sonst so lange erhalten?

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Einstimmung auf Samhain!

Blessed be!

Montag, 16. Oktober 2017

Handfasting Lea und Manuel - Burg Blankenstein 14.10.2017

Am Wochenende durften wir auf Burg Blankenstein in Hattingen das Handfasting von Lea und Manuel durchführen. Es war eine wunderschöne, tiefe Zeremonie mit tiefen Gefühlen bei der auch unsere Augen nicht trocken blieben. Wir danken euch für die hohe Ehre und das Vertrauen, welches ihr in uns gesetzt habt und wünschen euch alles erdenklich Liebe und Gute!!! Mögen nur gute Winde euren Weg begleiten!





Sonntag, 1. Oktober 2017

Marcels Buch ist endlich zu haben... :)



Viele von euch haben es ja schon mitbekommen. Um Marcel ist es sehr ruhig geworden. Das hatte aber auch einen guten Grund. Der Druide hat sich komplett in seinen Hausbaum verschanzt, unzählige Pfeiflein mit gutem Kräuterwerk geraucht und sinniert, geschrieben und geträumt. Und jetzt- passend zur Erntezeit, kann auch er eine Ernte einfahren. Nämlich die Ernte seines ersten eigenen Buches. Erschienen ist es am 25.09.2017. Zugegeben, es ist mit 38,99 Euro nicht gerade günstig,... aber Marcel liegt am Herzen, dass ihr die Farben und möglichst viele Bilder zu den Texten bewundern könnt. Vielleicht finden wir ja irgendwann einen anderen Verlag, der es günstiger Verlegt? Freiwillige vor ;)

Wenn ihr Neugierig geworden seid, und mehr über das Buch erfahren möchtet, oder es vielleicht sogar adoptieren möchtet, dann könnt ihr das hier machen:

 https://www.amazon.de/%C3%9Cber-die-magische-Welt-Anregungen/dp/3745024117/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1506846405&sr=8-1&keywords=Marcel+Boermann

Ich jedenfalls bin sehr stolz und gratuliere dem Drubs von Herzen <3 p="">

Dienstag, 26. September 2017

Einladung zum World Wide Womb-Blessing


Meldet euch hier an:  http://wombblessing.com/german-invitation.html

Montag, 25. September 2017

Fenni als Moon Mother und das Womb Blessing

An diesem Wochenende wurde überall auf der Welt Mabon gefeiert. Eigentlich wollten wir dieses ja an den Externsteinen feiern, doch manchmal kommt es anders als man denkt. 
So bin ich meinem inneren Ruf gefolgt und bin nach Frankfurt gereist um von der wundervollen Miranda Grey zur Level 1 Moon Mother ausgebildet zu werden. Für mich eine große Ehre und Freude, da ich ihre Arbeit schon seit 1994 verfolge und einfach davon fasziniert bin, wie sie Frauen über die ganze Welt verbindet. 
Im August 2017 umfasst die Womb Blessing Familie bereits mehr als 160.000 Frauen in 150 Ländern weltweit.
Was ist denn genau ein Womb Blessing?
Wie funktioniert die Gebärmuttersegnung?
Die Gebärmuttersegnung ist wie eine Initiation, wo Energie zu dir gechannelt wird.
Meine Rolle als „Channel“ (Kanal) ist sehr klein: Ich bin nur das Zentrum des Netzes, das alle Frauen in der Segnung mit der Göttlich-Weiblichen Schwingung und untereinander verbindet:
In diesen Verbindungen werden wir gegenseitig zum Kanal für uns. Das bedeutet, dass mehr Energie durch uns, in uns, in das Land und in die Welt strömen kann. Je mehr Frauen Teil dieser Familie / des Netzes werden, umso mehr Energie fliesst durch das Netz zu uns allen. Das bedeutet, dass jede Frau einen bedeutsamen Platz in der Segnung einnimmt.

Der Womb Tree (by Miranda Gray)
Jeder kann sich mit der Energie des Göttlich-Weiblichen verbinden, doch diese Initiation ist ein Prozess, der dich direkt mit der Heilenergie der Göttin und ihrer Präsenz verbindet und deine Verbindung mit ihr vertieft: Viele Frauen fühlen, dass durch die Segnung sowohl ihr Gewahrsein der Göttin auf blüht, als auch das Gewahrsein ihrer Energien in ihnen und in ihren Gebärmüttern.

(Quelle www.wombblessing.com)

Ihr seid Neugierig geworden? Dann möchte ich euch einladen, zu einer kostenlosen Gebärmutter-Fern-Segungs-Einstimmung am 5. Oktober 2017
zu vier verschiedenen Zeiten, um alle Weltzeitzonen zu berücksichtigen.

Die Segnung ist für alle Frauen, ob sie eine Gebärmutter haben oder nicht, ob sie ihre Mondzeit (Menstruation) noch haben oder in den Wechseljahren sind. Die einzige Bedingung ist folgende: Junge Mädchen müssen ihre erste Mondzeit gehabt haben um die Energie empfangen zu können.

5 Gründe, im Otkober am weltweiten Womb Blessing teilzunehmen?

Das weltweite Womb Blessing am 5. Otkober weckt und heilt unsere sexuellen Energien und die Energien der mütterlichen Urform.
Das Empfangen deines Blessings wird dir helfen:
1. alle vier deiner weiblichen sexuellen Energien zu erwecken und genießen zu können

2. Sex in ein leidenschaftliches, liebevolles, verspieltes und mystisches Heiligtum zurück zu verwandeln


3. dich sexuell selbstbewusst zu fühlen und im Einklang mit deinem Körper und seinen Zyklen zu leben


4. die Beziehung zu deiner Mutter zu heilen und all deine Gefühle bezüglich Mütterlichkeit 


5. dich der „Heiligen Mutter“ näher zu bringen und dich ihrer Liebe und Führung für dein Leben zu öffnen

Hier könnt ihr euch anmelden: http://www.mirandagray.co.uk/register.html

Im weiteren Verlauf des Jahres ist geplant, dass ich im speziellen auch persönliche Womb Healings und Womb Blessings gebe und zu den Word Wide Womb Blessings Frauenabende veranstalte in denen gemeinsam das Womb Blessing empfangen wird. Gerne könnt ihr im Anschluss danach auch das Womb Healing persönlich von mir empfangen. Sprecht mich einfach an.

Ich wurde im gleichen Atemzug übrigens auch offizielle Repräsentantin für die Grafschaft Bentheim. Eine große Ehre für mich. Aber auch wenn ihr aus anderen Orten auf der ganzen Welt kommt, freue ich mich darauf, euch ein Womb Blessing/ Womb Healing zu geben. 

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich jederzeit anschreiben :)

Blessed be!


Jetzt bin ich auch eine Moon Mother - Danke Miranda Gray


Sonntag, 10. September 2017

Mabon 2017 - Wie ein Stein so sollten wir sein



 September! Ehrlich? Als ich auf den Kalender gesehen habe, habe ich gedacht, ich träume. Aber ich träume nicht. Es ist wirklich schon wieder Herbst. Das Jahr ist schon fast wieder vorbei. Wo ist es nur geblieben?? Husch Husch weg war es.
Aber noch ist es nicht vorbei. Und im September feiern wir erst einmal Mabon – die Herbst Tag und Nachtgleiche oder auch Erntedank. Am 22. September ist es soweit. Wir werden dieses Mabon ausnahmsweise nicht in Stonehenge feiern, sondern bei den Externsteinen.
Ich liebe diese Steine und sie passen wunderbar zu Mabon. Es geht an Mabon nämlich um eine sehr tiefe Erdverbundenheit und somit natürlich auch um das Gestein auf Mutter Erde.
Mir ist dazu ein Gedanke gekommen. Als ich letzte Woche mit unserem Freund aus Freiburg an den Steinen war um sie ihm zu zeigen, kam mir ein Gedanke, den ich gerne mit euch teilen möchte.

Steine
… man kann über sie stolpern,
Gewalttätige benutzen sie gerne als Waffe
Architekten bauen mit ihnen
die Kinder spielen mit ihnen
Künstler formten aus ihnen die schönsten Skulpturen…

In all den Fällen unterscheidet sich nicht der Stein, sondern der Mensch der mit dem Stein etwas macht. Der Stein bleibt über Jahrtausende immer der Stein… Aber die Menschen die mit ihm etwas machen, ändern sich.

Ich saß also auf der Wiese vor den Externsteinen und sah die Steine an. Diese alten Steine. Wunderschön anzusehen. Es waren 2 Schulklassen vor Ort und die Kinder kletterten auf die Steine und lachten und erzählten. Ich fragte mich, wie viele Menschen schon auf diesen Steinen waren, sie angefasst haben, ihnen ihr Leid geklagt haben. Wofür wurden die Steine verwendet? Als Kraftort? Als Ort der Muse für Dichter? Als Schutz für Liebende? Als Schutz vor Angreifern? Als Ort zum Brüten für Vögel, Mäuse, Echsen?
Es mag so viele Möglichkeiten geben wie Sterne am Himmel. Die Steine aber waren immer sie selbst. Geduldig haben sie alle Besucher Willkommen geheißen und jedes Lebewesen sie selbst sein lassen.
An Mabon geht es genau um das. Erdverbundenheit, geerdet sein. Als ich die Steine so ansah, wurde ich nachdenklich. Wie geerdet bin ich eigentlich im Moment? Bin ich noch der schützende, stärkende Ort für andere Menschen und natürlich auch für mich selbst? Wie stark stehe ich mit beiden Beinen auf dem Boden? Als was werde ich verwendet? Und was halte ich davon?

Diese Gedanken erinnerten mich an eine Schamanische Reise, die ich vor vielen Jahren einmal gemacht habe. Ich fühlte mich als Baum. Als ein starker fester Baum. Tief verwurzelt mit meinen Ahnen und der Heimatlichen Erde. Fast hätte ich all das vergessen, habe mich zu sehr von der Welt zerstreuen lassen. Es ist Zeit mich wieder zu erden! Wieder eins zu werden mit mir. Mit der Erde die mich trägt und mit den Wurzeln die mich nähren.

An Mabon werden wir an den Externsteinen ein Ritual abhalten. Und eine unserer Fragen wird sein:

Welche Wurzeln nähren Deine Seele? Wie viel Stein ist in Dir?

Könnt ihr diese Frage für euch beantworten? 

Wir wünschen euch einen geerdeten Herbst

Blessed be!! 

Sonntag, 11. Juni 2017

Litha 2017 - Trauer ist der Preis für Liebe




Sommersonnenwende - Mittsommer 
Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur. 

Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft'gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.

von Ludwig Uhland (1787-1862)

Ist es nicht herrlich draußen? Schaut nicht so auf meine Füße. Ich laufe um diese Jahreszeit immer Barfuß. Nur so spürt man, dass der Boden schön warm ist und lebt. Bei jedem Schritt wird einem bewusst, dass es Sommer ist. Spürt ihr die warme Luft auf eurer Haut? Spürt ihr den Wind der die Kirschen im Baum tanzen lässt? Ist es nicht herrlich? Die ersten Glühwürmchen tanzen abends in den Lüften und verzaubern die Welt. Unwirklich erscheint sie mir dann. In einer Welt in der Hektik und Stress an der Tagesordnung sind… in der Qualität regiert … da tanzen Glühwürmchen. Es kommt mir dann wie eine ganz eigene Zauberwelt vor. Aber so geht es mir nicht allein. Schon William Shakespeare hat sich von
dieser Jahreszeit inspirieren lassen. Kennt ihr den „Mittsommernachtstraum“ von ihm? Mit den Feen und Elfen und Puk? Nein? Dann kann ich euch dieses Werk wirklich empfehlen. Es wird euch zum lachen bringen aber auch an manchen Stellen nachdenklich stimmen.
Nachdenklich stimmen… das erinnert mich an etwas. Bald ist ja schon wieder Litha. Alban Hefin wie die Druiden sagen. Die Sommersonnenwende. So weit ist das Jahr schon wieder fortgeschritten. Haben wir nicht eben noch das zurückkehrende Licht gefeiert? Und jetzt? Jetzt sollen die Tage schon wieder kürzer werden? Jetzt schon? Die Zeit vergeht so schnell. Ich habe letzte Woche einen Spruch gelesen, der mich nachdenklich gestimmt hat und auch an diese Zeit erinnert hat.

Trauer ist der Preis den wir für Liebe zahlen müssen.

In ihm steckt so viel wahres. So sehr ich den Frühling und Sommer auch liebe, um so wehleidiger werde ich, wenn der Herbst wieder naht und wenn die Tage wieder kürzer werden. Nur wer wirklich liebt, kann so etwas wie Trauer überhaupt empfinden. Wenn mir die Jahreszeiten egal sind, so wird mir auch der Wechsel in die dunkle Jahreszeit nicht schwer fallen. Natürlich werde ich den Übergang spüren, aber es wird mich nicht melancholisch machen. Ja, aber warum liebt man denn dann? Wenn es einem am Ende nur Schmerz bringt? Das habt ihr treffend gefragt. Nun, ich kann nur von mir aus sprechen. Ich liebe gern. Ich liebe das Leben, mein Leben und alles was dazu gehört. Ich liebe die Natur mit ihren kleinen und großen Wundern. Ja, ich liebe. Und zwar im vollem Bewusstsein, dass dazu auch Schmerz und Trauer gehört. Natürlich wäre mein Leben einfacher, wenn es keinen Schmerz und keine Dunkelheit geben würde. Aber ich finde, es gehört einfach dazu. Was wäre denn ein Frühling, wenn man die Farben nicht zu schätzen wüsste? Die Gerüche? Was wäre der Sommer, wenn man an einem Getreidefeld einfach so vorbeigehen würde ohne innezuhalten und den wahren Reichtum zu erkennen? Was wäre die Liebe zu einem Mann, wenn man Oberflächlich fühlen würde? Es wäre nur halb gelebt. Und so wie man nicht halb leben kann (entweder ganz oder gar nicht), kann man auch den Jahreskreis nicht halb haben. Licht und Dunkel… Sommer und Winter… alles kommt und geht und muss im Einklang bleiben. Auch Trauer und Liebe. Und so wird auch dieser Sommer einmal vergehen. Das ist der Preis den wir für die Liebe zahlen müssen. Aber wir können uns sicher sein, dass der nächste Frühling schon auf uns wartet. Und noch ist Sommer. Ihr solltet jetzt nicht vor dem PC sitzen. Geht raus. Liebt! Genießt die Natur. Legt euch ins Gras und schaut den Wolken zu. Setzt euch an einen kühlen Bach und taucht eure Füße hinein. Beobachtet die Glühwürmchen. Liebt mit allen Sinnen!



Und wenn am 21.06 die längste Nacht anbricht, so geht hinaus und sammelt 9 Kräuter. Bindet euch daraus ein
Sträußchen und legt ihn in der Mittsommernacht unter euer Kopfkissen. Schafft euch eine Erinnerung an den Sommer. Sammelt Johannsikraut, Beifuß, Nachtkerze, Königskerze, Blutwurz, Nelkenwurz, Fieberklee, Ginster und Rainfarn und trocknet die Kräuter und bindet daraus Sträuße. Sie werden euch gut durch die nahende Dunkelheit führen. Gerade das Johanniskraut in der Mittsommernacht gepflückt hat eine enorme Kraft. Aber vorsicht! Man sollte es vermeiden in dieser Nacht auf Johanniskraut zu treten. Das macht den Elfenkönig und sein Gefolge wütend und man wird für ein Jahr und einen Tag ins Elfenreicht entführt. Und streut man sich Sporen des Rainfarns über den Körper, soll man sogar unsichtbar werden. So machen es angeblich die Elfen. Woher ich das weiß? Na sie haben es mir in der letzten Mittsommernacht zugeflüstert.
Es ist Sommer! Genießt ihn! Auch ich werde am 21.06 ums Feuer tanzen und so viel Sommer tanken wie ich kann. Natürlich werde ich mit den Feen und Elfen tanzen und feiern und den ein oder anderen Hollundertrunk zu mir nehmen. Wer weiß, was sie mir zu fortgeschrittener Stunde dann wieder erzählen. Ich werde es euch ganz genau Berichten :) Versprochen

Blessed be! 
Eure Hexe